Auswahl Channel AKTUELL Auswahl Channel VORSORGE Auswahl Channel LEISTUNGEN Auswahl Channel SERVICE Auswahl Channel WEGWEISER
TGKK-Generalversammlung beschließt Budget 2010
Medienmitteilung der Tiroler Gebietskrankenkasse

Huber und Öhler unterstützen Kostendämpfung

Foto v.l.n.r.: Mag. Bernhard Achatz (Vorsitzender der Kontrollversammlung), Michael Huber (Obmann der TGKK) , HR Heinz Öhler (Direktor der TGKK ) INNSBRUCK (19.2.2010). Die Generalversammlung der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) hat unter der Leitung von Obmann Michael Huber das Budget 2010 einstimmig beschlossen. Der Voranschlag weist einen Bilanzgewinn von € 8,2 Mio. aus. „Bei diesem an sich ausgeglichenen Ergebnis sind aber Gelder aus dem Ausgleichsfonds in der Höhe von € 17,9 Mio. und außerordentliche Erträge von € 13,7 Mio. enthalten“, erläutert TGKK-Direktor Heinz Öhler. Das operative Ergebnis (EGT) beträgt minus € 10,1 Mio., was gemessen am Gesamtbudget 1,2 Prozent ausmacht. Jedenfalls könne die TGKK damit die Grundsicherung der Versicherten weiterhin erfüllen.

Leistungsaufwand steigt um 1,2 Prozent

Öhler: „Unsichere Konjunkturdaten lassen für das Jahr 2010 einen Zuwachs bei den Beiträgen von 2,5 Prozentpunkten erwarten. Die Leistungsaufwendungen (Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser) erhöhen sich um 1,2 Prozent.“ Positiv wirkte sich die seit 2009 halbierte Umsatzsteuer auf Heilmittel aus. Dies bedeutet für die Kasse um
€ 15 Mio. geringere Aufwendungen.

Huber fordert Ersatz für Fremdleistungen

Huber: „2009 sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen, aber auch nur deshalb, weil wir Sonderdotierungen bekommen haben.“ Die Ausschöpfung der Kostendämpfungspotentiale werde jedenfalls beibehalten, wobei diesmal die Hersteller der verschiedenen Heilbehelfe die Hauptbetroffenen seien: zum Beispiel Hörgeräteproduzenten, Windelerzeuger, Orthopädieschuhmacher und -techniker, Transportunternehmer (am Boden und in der Luft) oder Erzeuger von Diabetiker-Heilmitteln.

Huber erneuerte seinen Appell an die Politik, den Kassen jene Mittel für Fremdleistungen, die nicht in ihren Aufgabenbereich fallen, zu ersetzen. Konkret sprach der TGKK-Obmann familien- und sozialpolitische Maßnahmen an, wie zum Beispiel das Wochengeld oder die Versicherung der Arbeitslosen, Studenten und Asylanten, bei denen es keine entsprechenden Ausgleichszahlungen durch den Bund gibt.

Achatz: Deckelung bei den Zuwachsraten

Der Vorsitzende der Kontrollversammlung und Dienstgebervertreter, Mag. Bernhard Achatz, attestiert der TGKK ein sparsames Wirtschaften: „Dieser Weg muss konsequent weiter gegangen werden.“ Die Ausgaben bei den Verwaltungskosten betragen gerade 2,3 Prozent der Einnahmen. Damit zählt die TGKK – so wie bisher – österreichweit zu den sparsamsten Krankenkassen. Die Kontrollversammlung hat alle Positionen des Budgets 2010 intensiv überprüft und Achatz zufolge die rechnerische Richtigkeit festgestellt.

Daten und Fakten:

 
Beiträge: €  682,6 Mio.
Versicherungsleistungen: €  775,9 Mio.
Budgetergebnis: €       8,2 Mio.
Verwaltungsaufwand:          2,3 Prozent
Anspruchsberechtigte:  550.500
Leistungsaufwand pro Anspruchsberechtigtem: € 1.409,--
Artikel als Mail verschicken Drucken