Huber und Öhler: TGKK erreichte Ziel einer nahezu ausgeglichenen Budgetierung
Medienmitteilung der Tiroler Gebietskrankenkasse
INNSBRUCK (2.7.2010). Die Tiroler Gebietskrankenkasse hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Bilanzverlust von rund € 0,9 Mio. nahezu ausgeglichen abgeschlossen. Trotz striktem Sparkurs konnten aber alle Leistungen für ihre KundInnen erfüllt werden. Diese erreichten mit 548.594 (2008: 546.767) Anspruchsberechtigten, das sind immerhin 78 Prozent der Tiroler Bevölkerung, einen neuen Höchststand. Diesen an sich positiven Schlussstrich unter das Arbeitsjahr 2009 zog Kassenobmann BM Michael Huber gemeinsam mit Direktor HR Dkfm. Heinz Öhler anlässlich der Genehmigung des Jahresabschlusses 2009 durch die Generalversammlung am Freitag in Innsbruck.
Gesundheitsreform federt Wirtschaftseinbruch bei Kassenfinanzen etwas ab
Besorgt zeigte sich Huber jedoch über die wegen des Konjunktureinbruches nach wie vor unsicheren Rahmenbedingungen: „Die Zahl der Erwerbstätigen ist 2009 erstmals seit Jahrzehnten um 2900 Personen bzw. um 1,2 Prozent gesunken. Dies bedeutet auch einen Rückgang der Beiträge um 0,2 Prozent. Ich hoffe, dass uns die Gesundheitsreform hilft, die sonst sicherlich wieder auftretende finanzielle Delle auszugleichen.“ Insgesamt ist Huber überzeugt, dass sich die Anstrengungen sowohl des Gesetzgebers als auch innerhalb der Sozialversicherung positiv auswirken werden. Sollte die Wirtschaftsflaute jedoch andauern oder wieder stärker werden, seien „die roten Zahlen schon bald wieder im Anmarsch“.
Probleme einnahmenseitig bedingt
Auch für Öhler ist „der nur geringe Budgetabgang von gerade 0,2 % kein Ruhekissen, denn in diesem sind außerordentliche Mittelzuflüsse von € 26,3 Mio. enthalten. Ohne diese hätten wir ein Nettodefizit.“ Öhler hofft, dass die Gesundheitsreform heuer finanziell voll wirksam wird. Insofern hält es Öhler auch für angebracht, optimistisch in die Zukunft zu blicken und z. B. die Zahnmedizin auf neuesten Stand zu bringen - Stichwort Zahnspangen bei Kindern.
Beitragssteigerungen geringer als Leistungen
Der Anstieg der Versicherungsleistungen lag um 4,0 % deutlich über dem 1,8prozentigen Zuwachs der Beiträge. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt bei minus € 14,1 Mio.
Mag. Bernhard Achatz, Vorsitzender der TGKK-Kontrollversammlung, äußerte Bedenken, dass die Leistungen der TGKK trotz aller kostendämpfenden Maßnahmen langfristig noch finanzierbar sind: „Jedenfalls müssen wir sowohl im Leistungs- als auch im Verwaltungsbereich alle möglichen Rationalisierungs- und Kostensenkungspotentiale in der TGKK, bei den Ärzten und anderen Leistungserbringern ausschöpfen.“
Budgetverträgliche Tarif- und Honorarvereinbarungen
In den Verhandlungen mit den Vertragspartnern betreffend einer Anpassung bzw. Neuregelung der Tarife bzw. Honorare konnten – auch bei der Einführung neuer, moderner Leistungspositionen – einnahmenorientierte und damit budgetverträgliche Abschlüsse erzielt werden.
140.000 Vorsorgeuntersuchungen
Huber freut sich über das anhaltende Gesundheits- und Kostenbewusstsein der Versicherten. So sei im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung-Neu speziell die Dickdarmkrebs-Vorsorge von den Versicherten und Ärzten sehr gut angenommen worden. Huber: „Bezogen auf die Bevölkerung, lassen sich in Tirol fast doppelt so viele Versicherte untersuchen wie auf Bundesebene. Das sind immerhin 140.000 intensive Untersuchungen.“ Eigenverantwortung, Gesundheitsvorsorge und eine gesündere Lebensweise seien für die Tiroler Bevölkerung nicht nur leere Schlagworte, sie würden tatsächlich gelebt. Huber: „Den besten Beweis dafür liefert die schon seit Jahren österreichweit höchste Lebenserwartung der Tirolerinnen und Tiroler.“
Hochmotivierte TGKK-Mitarbeiter
„Die laufenden kasseninternen Prozesse zur Verbesserung der Effektivität der Dienstleistungen und zur Steigerung der Effizienz in der Verwaltung wurden erfolgreich fortgeführt“, berichtete Öhler weiter. Damit konnte die Zielvorgabe des Gesetzgebers über die Deckelung der Verwaltungsausgaben auch im Berichtsjahr 2009 erfüllt werden.
Huber und Öhler lobten die TGKK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren hohe Motivation. Sie dankten dem gesamten Team für den tatkräftigen Einsatz bei den verschiedensten auch kassenübergreifenden Projekten – sogar auf EU-Ebene im Rahmen des Hauptverbandes.
„Die positive Resonanz unserer Kunden, das sind die Versicherten, Dienstgeber und die Vertragspartner sowie die in den kasseneigenen Ambulatorien behandelten Patienten, soll uns ermuntern, den eingeschlagenen Weg ferne vom Amtskappl fortzusetzen“, betonte Kassenobmann Michael Huber. Auch die zum Jahreswechsel eingeleitete Verkürzung der Refundierungszeit für Wahlarzthonorare funktioniere bestens und sorge immer wieder für freundliche Rückmeldungen seitens der Versicherten.
Für weitere Auskünfte:
Elias Schneitter
Tel.: 059160 1617
e-mail: elias.schneitter@tgkk.sozvers.at
www.tgkk.at
Gesundheitsreform federt Wirtschaftseinbruch bei Kassenfinanzen etwas ab
Besorgt zeigte sich Huber jedoch über die wegen des Konjunktureinbruches nach wie vor unsicheren Rahmenbedingungen: „Die Zahl der Erwerbstätigen ist 2009 erstmals seit Jahrzehnten um 2900 Personen bzw. um 1,2 Prozent gesunken. Dies bedeutet auch einen Rückgang der Beiträge um 0,2 Prozent. Ich hoffe, dass uns die Gesundheitsreform hilft, die sonst sicherlich wieder auftretende finanzielle Delle auszugleichen.“ Insgesamt ist Huber überzeugt, dass sich die Anstrengungen sowohl des Gesetzgebers als auch innerhalb der Sozialversicherung positiv auswirken werden. Sollte die Wirtschaftsflaute jedoch andauern oder wieder stärker werden, seien „die roten Zahlen schon bald wieder im Anmarsch“.
Probleme einnahmenseitig bedingt
Auch für Öhler ist „der nur geringe Budgetabgang von gerade 0,2 % kein Ruhekissen, denn in diesem sind außerordentliche Mittelzuflüsse von € 26,3 Mio. enthalten. Ohne diese hätten wir ein Nettodefizit.“ Öhler hofft, dass die Gesundheitsreform heuer finanziell voll wirksam wird. Insofern hält es Öhler auch für angebracht, optimistisch in die Zukunft zu blicken und z. B. die Zahnmedizin auf neuesten Stand zu bringen - Stichwort Zahnspangen bei Kindern.
Beitragssteigerungen geringer als Leistungen
Der Anstieg der Versicherungsleistungen lag um 4,0 % deutlich über dem 1,8prozentigen Zuwachs der Beiträge. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liegt bei minus € 14,1 Mio.
Mag. Bernhard Achatz, Vorsitzender der TGKK-Kontrollversammlung, äußerte Bedenken, dass die Leistungen der TGKK trotz aller kostendämpfenden Maßnahmen langfristig noch finanzierbar sind: „Jedenfalls müssen wir sowohl im Leistungs- als auch im Verwaltungsbereich alle möglichen Rationalisierungs- und Kostensenkungspotentiale in der TGKK, bei den Ärzten und anderen Leistungserbringern ausschöpfen.“
Budgetverträgliche Tarif- und Honorarvereinbarungen
In den Verhandlungen mit den Vertragspartnern betreffend einer Anpassung bzw. Neuregelung der Tarife bzw. Honorare konnten – auch bei der Einführung neuer, moderner Leistungspositionen – einnahmenorientierte und damit budgetverträgliche Abschlüsse erzielt werden.
140.000 Vorsorgeuntersuchungen
Huber freut sich über das anhaltende Gesundheits- und Kostenbewusstsein der Versicherten. So sei im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung-Neu speziell die Dickdarmkrebs-Vorsorge von den Versicherten und Ärzten sehr gut angenommen worden. Huber: „Bezogen auf die Bevölkerung, lassen sich in Tirol fast doppelt so viele Versicherte untersuchen wie auf Bundesebene. Das sind immerhin 140.000 intensive Untersuchungen.“ Eigenverantwortung, Gesundheitsvorsorge und eine gesündere Lebensweise seien für die Tiroler Bevölkerung nicht nur leere Schlagworte, sie würden tatsächlich gelebt. Huber: „Den besten Beweis dafür liefert die schon seit Jahren österreichweit höchste Lebenserwartung der Tirolerinnen und Tiroler.“
Hochmotivierte TGKK-Mitarbeiter
„Die laufenden kasseninternen Prozesse zur Verbesserung der Effektivität der Dienstleistungen und zur Steigerung der Effizienz in der Verwaltung wurden erfolgreich fortgeführt“, berichtete Öhler weiter. Damit konnte die Zielvorgabe des Gesetzgebers über die Deckelung der Verwaltungsausgaben auch im Berichtsjahr 2009 erfüllt werden.
Huber und Öhler lobten die TGKK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren hohe Motivation. Sie dankten dem gesamten Team für den tatkräftigen Einsatz bei den verschiedensten auch kassenübergreifenden Projekten – sogar auf EU-Ebene im Rahmen des Hauptverbandes.
„Die positive Resonanz unserer Kunden, das sind die Versicherten, Dienstgeber und die Vertragspartner sowie die in den kasseneigenen Ambulatorien behandelten Patienten, soll uns ermuntern, den eingeschlagenen Weg ferne vom Amtskappl fortzusetzen“, betonte Kassenobmann Michael Huber. Auch die zum Jahreswechsel eingeleitete Verkürzung der Refundierungszeit für Wahlarzthonorare funktioniere bestens und sorge immer wieder für freundliche Rückmeldungen seitens der Versicherten.
Für weitere Auskünfte:
Elias Schneitter
Tel.: 059160 1617
e-mail: elias.schneitter@tgkk.sozvers.at
www.tgkk.at

