DRUCKEN

Unterstützungsfonds


Zuwendungen aus dem Unterstützungsfonds

Der bei der Tiroler Gebietskrankenkasse eingerichtete Unterstützungsfonds dient dem Zweck, in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen Unterstützung zu gewähren.
Die Entscheidung über derartige Anträge obliegt dem bei der Kasse eingerichteten Leistungsausschuss. Da das Ausfüllen des beiliegenden Formulars für Sie mit einem Zeitaufwand verbunden ist, bitten wir Sie, vorher folgende Erläuterungen durchzulesen, damit Sie sich ein eventuell aussichtsloses Ansuchen ersparen können.

Auf eine Zuwendung besteht kein Rechtsanspruch.

Der Unterstützungswerber wird  von der Erledigung seines Antrages schriftlich in Kenntnis gesetzt.


Verjährungsfrist:


Die Verjährungsfrist von Rechnungen für Ansuchen an den Unterstützungsfonds beträgt 2 Jahre ab Behandlungsende. 



Was kann eingereicht werden?

Beispielhaft werden hier angeführt:

  • Sämtliche Restkosten von Heilbehelfen und Hilfsmitteln
  • Die tarifmäßigen Kosten eines neuen Hörgerätes bei Verlust oder Diebstahl (Vorlage einer Verlust-Diebstahlsanzeige)
  • Der 10%ige Kostenanteil für Angehörige bei Spitalsaufenthalt
  • der Patientenanteil für Zahnersatz, Reparaturen und Kieferregulierung


Was kann nicht eingereicht werden?

  • Bestattungskosten
  • Hilfsmittel für den Arbeitsplatz oder Schulbesuch
  • Zuzahlung für Rehabilitationsaufenthalte, Erholungs-oder Kuraufenthalte
  • Arztrechnungen von Privatärzten
  • Sämtliche Aufzahlungen für private Leistungen bei Heilbehelfen und Hilfsmitteln (z.B. Brillen, Hörgeräte)
  • Gesetzlicher Selbstbehalt für Heilbehelfe und Hilfsmittel (auch für orthopädische Schuhe)
  • Kostenbeitrag für Spitalsaufenthalte von Versicherten


Ausmaß der Unterstützung


Das Ausmaß wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen sozialen Verhältnisse des Unterstützungswerbers festgelegt. Im Zweifel ist eine langjährige Versicherungszeit entsprechend zu berücksichtigen.

Unterstützungen, die mangels einer Anspruchsberechtigung an Stelle von gesetzlichen und satzungsmäßigen Versicherungsleistungen gewährt werden, dürfen in der Regel deren Ausmaß nicht übersteigen.

Wann wird keine Unterstützung gewährt?

  • Wenn für die beantragte Leistung ein gesetzlicher oder privater Sozialhilfeträger zuständig ist oder ein Anspruch nach dem Behindertengesetz besteht.

  • Wenn bestehende Vertragseinrichtungen der TGKK ohne wichtigen Grund nicht in Anspruch genommen wurden.

  • Wenn es sich um vermeidbare und nicht unbedingt notwendige Aufwendungen (z.B. Sonderanfertigungen) handelt.

Auf Grund unrichtiger bzw. unvollständiger Angaben gewährte Zuwendungen sind vom Antragsteller zurückzuzahlen. Vorsätzlich unrichtige Angaben können strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.