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Unsere Leistungen im Jahr 2015


Ärztliche Hilfe


Wird gegen Vorlage der e-card durch Vertragsärzte und Vertragseinrichtun­gen (Ambulatorien) erbracht. Kostenerstat­tung bei Inanspruchnahme von Ärzten oder Einrichtungen ohne Kassenvertrag – Wahl­ärzte, Wahleinrichtungen – gegen Vorlage einer ärztlichen Verordnung und der sal­dierten Originalrechnung in Höhe von 80% jenes Betrages, der bei Inanspruchnahme eines entsprechenden Vertragsarztes oder einer Vertragseinrichtung aufzuwenden wäre. Der ärztlichen Hilfe sind ärztlich verordnete Behandlungen wie die Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie gleichgestellt.

Anstaltspflege


Wenn und solange es die Art der Krankheit erfordert, Übernahme von 100% der Kosten in der allgemeinen Gebührenklasse einer Vertragsanstalt für Versicherte, für Angehö­rige 90%, ab Beginn der 5. Woche Anstalts­pflege innerhalb eines Kalenderjahres und bei einer Entbindung (für längstens 10 Tage) aber ebenfalls 100%.

Bei stationären Behandlungen in einer Kran­kenanstalt, die mit der TGKK in keinem Ver­tragsverhältnis steht, empfiehlt es sich, vor Aufnahme beim Chefarzt der TGKK mit Angabe der Diagnose, der vorgesehenen Behandlung und der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer eine Kostenzusicherung zu beantragen.

Medizinische Hauskrankenpflege


Die Kasse gewährt, wenn dadurch eine an­sonsten erforderliche Anstaltspflege ent­behrlich wird, über ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht medizinische Hauskrankenpflege. Diese Leistung wird durch diplomiertes Krankenpflegepersonal erbracht. Verträge zur direkten Abrechnung mit der Kasse, damit zum kostenlosen Bezug dieser Leistung, bestehen mit allen Gesundheits- und Sozialsprengeln Tirols.

Gewährt wird medizinische Hauskranken­pflege, so lange es erforderlich ist, längstens jedoch für vier Wochen. Bei medizinischer Notwendigkeit ist eine Verlängerung nach Genehmigung durch den Ärztlichen Dienst der TGKK möglich.

Transportkosten



Die TGKK übernimmt Transportkosten zum nächstgelegenen, geeigneten Vertragspartner, wenn ärztlich bescheinigt wird, dass der Erkrankte aufgrund seines körperlichen oder geistigen Zustandes kein öffentliches Verkehrsmittel benützen kann. Darüber hinaus muss der Arzt festlegen, ob es sich um einen Liegend-/Tragstuhltransport bzw. Sitzendtransport handelt.

 

Der/Die Versicherte (Angehörige) hat an den vertraglich geregelten Transportkosten einen Kostenanteil in der Höhe der doppelten Rezeptgebühr (2016: EUR 11,40) zu tragen. Vom Selbstbehalt ausgenommen sind Rettungstransporte und Versicherte, bei denen eine besondere soziale Schutzbedürftigkeit  nach den Richtlinien über die Befreiung von der Rezeptgebühr vorliegt.

 

Für vertraglich geregelte Sitzendtransporte zu einer Dialyse-, Strahlen- oder Chemotherapie erfolgt die Kostenübernahme ohne Kostenanteil! In allen anderen Fällen (auch bei Nutzung eines privaten Kraftfahrzeuges), ersetzt die Kasse Kosten in Höhe des halben amtlichen Kilometergeldes, wobei Transporte unter 10 km nicht ersetzt werden.



Heilmittel



Für frei verschreibbare Medikamente werden die vollen Kosten übernommen. Alle übrigen in Österreich registrierten Heilmittel bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Ärzt­lichen Dienst der TGKK.

Für jede Verordnung ist eine Rezeptgebühr von derzeit EUR 5,70 zu entrichten. Gewisse Personengruppen sind von der Entrichtung der Rezeptgebühr ausgenommen.

Heilbehelfe und Hilfsmittel


Sehbehelfe wie Brillen und Kontaktlinsen werden nur übernommen, wenn die Kassentarife höher EUR 97,20 als sind. Werden die Kosten von der Kasse übernommen, so hat der Versicherte einen Anteil von 10% der tarifmäßigen Kosten, mindestens EUR 97,20 jedoch zu leisten. Für Sehbehelfe von Kindern über dem 15. Lebensjahr, die noch Angehörige im sozialversicherungsrechtlichen Sinne sind, gilt der Mindestkostenanteil in der Höhe von EUR 32,40.

Andere Heilbehelfe und Hilfsmittel (z.B. Bruchbänder, Mieder, Gummistrümpfe) werden in einfacher und zweckentsprechender Ausführung gewährt. Werden die Kosten von der Kasse übernommen, so hat der Versicherte einen Anteil von 10% der tarifmäßigen Kosten, mindestens jedoch EUR 32,40 zu leisten.

Von den Selbstbehalten generell ausgenommen sind Ju­gendliche bis zum vollendeten 15. Lebensjahr; Behinderte, die Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe haben; Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind und Personen, die Leistungen der medizinischen Rehabilitation in Anspruch nehmen.
Personen, welche keine Rezeptgebühren wegen Erreichen der jährlichen Rezeptgebührenobergrenze bezahlen müssen, sind trotzdem zur Bezahlung des Kostenanteils bei Heilbehelfen und Hilfsmitteln verpflichtet.

Die Kasse gewährt Heilbehelfe und Hilfsmittel bis zur Höchstgrenze von EUR 486,00 (Kontaktlinsen sphärisch hart € 116,28 , sphärisch weich € 98,84, torisch hart € 176,96, torisch weich € 176,96; Linsentauschsystem € 69,77; für saugende Inkontinenzartikel gilt ein monatlicher Zuschussbetrag von höchstens € 23,10).

Für die Anschaffung von orthopädischen Schuhen und orthopädischen Konfektionsschuhen beträgt der Kassenzuschuss 90% der Anschaffungskosten, höchstens € 290,69 für den Versicherten und € 305,23 für Kinder bis zu 14 Jahren.


Wird im Krankenstand, auch bei Anstalts­pflege, als Ersatz für einen entfallenen Lohn- oder Gehaltsbezug für die Dauer von 26 Wo­chen gewährt.

Bei Vorliegen einer Versicherungszeit von 6 Monaten innerhalb der letzten 12 Monate verlängert sich diese Dauer auf bis zu 52 Wochen. Längstens jedoch bis zur Zustel­lung eines Bescheides über die Zuerkennung einer Pension aus eigener Pensionsversiche­rung. Ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit (Krankenstand) beträgt das Krankengeld 50%, ab dem 43. Tag 60% der Bemessungsgrundlage für den Kalendertag. Wenn das Krankengeld täglich höher als EUR 30,00 ist, werden 25,0 Prozent des übersteigenden Betrages an Lohnsteuer einbehalten.

Mutterschaftsleistungen


8 Wochen vor der voraussichtlichen Entbin­dung, den Entbindungstag und für die ersten 8 Wochen nach der Entbindung (nach Früh- oder Mehrlingsgeburten sowie nach Kaiser­schnittentbindungen für 12 Wochen) gebührt ein Wochengeld in der Höhe des auf den Kalendertag entfallenden durchschnittlichen Nettoarbeitsverdienstes der letzten 13 Wochen bzw. drei Monate. Sonderzahlungen werden berücksichtigt.

Wenn Dienstnehmerinnen oder Bezieherin­nen einer Leistung nach dem Arbeitslosen­versicherungsgesetz aufgrund des Zeugnis­ses eines Amts- oder Arbeitsinspektionsarz­tes nicht beschäftigt werden dürfen, weil Le­ben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei einer Beschäftigung gefährdet wäre, besteht Anspruch auf “vorzeitige Wochenhilfe”.

Auf Antrag gebührt für Geburten Kinderbetreuungsgeld.

Zahnbehandlung


Konservierende und chirurgische Zahnbehandlungen werden von Vertragszahnbehandlern und in den Ambulatorien der TGKK gegen Vorlage der e-card erbracht..

Abnehmbarer Zahnersatz


Für Anfertigung (Reparatur) von Kunststoff- bzw. Metallgerüstprothesen beim Vertragszahnarzt und in den Zahnambulatorien der TGKK Übernahme von 50% der Vertragstarife.

Vorsorgeuntersuchung


Versicherte und Angehörige ab dem 18. Le­bensjahr haben einmal jährlich Anspruch auf eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung.

Maßnahmen zur Rehabilitation


Sie erfolgen im Anschluss an die Kranken­behandlung mit dem Ziel, den Gesundheits­zustand des Menschen so weit herzustellen, dass er wieder in der Lage ist, in der Ge­meinschaft einen ihm angemessenen Platz möglichst dauernd und ohne Betreuung und Hilfe einzunehmen. Sie umfassen die Unter­bringung in Rehabilitationszentren, Gewährung von ärztlicher Hilfe, Hilfsmitteln (Körperersatzstücken) und Heilbehelfen.