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Beitragsabrechnung


Die Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge ist grundsätzlich sowohl nach dem Lohnsummen- bzw. Selbstabrechnungsverfahren als auch nach dem Beitragsvorschreibeverfahren möglich.

Durch die 58. Novelle zum Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) wurde jedoch festgelegt, dass für die Beitragsabfuhr primär das Lohnsummenverfahren anzuwenden ist.

Betriebe mit zumindest 15 Dienstnehmern sind somit gesetzlich verpflichtet, die Beiträge nach dem Lohnsummenverfahren zu ermitteln. Die bisherige Wahlmöglichkeit, sich für das Beitragsvorschreibeverfahren zu entscheiden, besteht für derartige Betriebe nicht.

Lohnsummenverfahren

Beim Lohnsummenverfahren werden sowohl die Dienstgeber- als auch die Dienstnehmerbeiträge vom Arbeitgeber selbst berechnet. Die Einzahlung der Beiträge erfolgt ohne separate Vorschreibung. Bei dieser Abrechnungsart ist lediglich die Vorlage einer monatlichen Beitragsnachweisung für alle im Betrieb Beschäftigten erforderlich. In dieser scheinen die einzelnen Namen der Versicherten nicht auf, sondern nur die nach Beitrags- sowie Verrechnungsgruppen aufgeschlüsselten Lohnsummen. Erst nach Ablauf eines Kalenderjahres ist ein Lohnzettel und Beitragsgrundlagennachweis (L 16) zu erstellen, der die individuellen Beitragsgrundlagen für jeden Versicherten beinhaltet.

Beitragsvorschreibeverfahren

Dieses Abrechnungsverfahren kommt nur mehr im Einzelfall zur Anwendung.