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Nichtösterreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger


Über die generell geltenden Anspruchsvoraussetzungen über den Bezug von Kinderbetreuungsgeld hinaus, bestehen für nichtösterreichische Staatsbürger/innen zusätzliche Bestimmungen.

linkInfos über Anspruchsvoraussetzungen

Staatsbürgerinnen und Staatbürger aus dem EU/EWR-Raum und der Schweiz:

Wenn Sie Staatsbürgerin bzw. Staatsbürger aus dem EU/EWR-Raum und der Schweiz sind, müssen Sie der Kasse die Aufenthaltsberechtigung in Österreich für sich und das Kind nachweisen.

Und zwar durch 

  • die Anmeldebescheinigung oder Lichtbildausweis für EU/EWR-Bürgerinnen und -Bürger


Diese Dokumente stellt Ihnen auf Antrag die Fremdenrechtsbehörde in den Bezirkshauptmannschaften (Magistraten) aus.
Für Personen, die sich vor dem 1.1.2006 in Österreich niedergelassen haben, gilt die Meldebescheinigung als Anmeldebescheinigung.

Keine Staatsbürgerin bzw. Staatsbürger aus dem EU/EWR-Raum und der Schweiz (Drittstaater):

Alle drittstaatsangehörigen Antragsteller/innen müssen für sich und ihre drittstaatsangehörigen Kinder der Kasse Nachweise über den rechtmäßigen Aufenthalt in Österreich nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligungsgesetz (sogenannte NAG-Karten) vorlegen.

Eine im Reisepass aufscheinende Aufenthaltsbewilligung ist dem Nachweis der NAG-Karte gleichzusetzen.

Details zu diesem Thema erhalten Sie bei der Fremdenrechtsbehörde bei der Bezirkshauptmannschaft (Magistrat).


Beachten Sie:

Die Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes wird ausnahmslos mit der Gültigkeitsdauer der jeweiligen Aufenthaltsberechtigung von Antragsteller und Kind befristet.

Da auch die Zuerkennung der Familienbeihilfe an diese Gültigkeitsdauer gebunden ist, ist es in Ihrem eigenen Interesse, rechtzeitig eine Verlängerung des Aufenthaltstitels zu beantragen.

Damit vermeiden Sie unnötige Unterbrechungen bei der Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes und Ihrer damit verbundenen Krankenversicherung.

Das Kinderbetreuungsgeld kann erst nach Vorlage der Aufenthaltsberechtigungen für die Antragstellerin bzw. den Antragsteller und des Kindes zuerkannt werden.