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Beihilfe zum Pauschalen Kinderbetreuungsgeld – Gültig für Geburten ab 1.1.2010


Eltern mit nur geringem Einkommen können eine Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld in Höhe von EUR 6,06 pro Tag beantragen.

Wer ist anspruchsberechtigt?

  • Alleinerziehende, die Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld haben – und nicht mehr als EUR 6.400,00 im Kalenderjahr verdienen.
  • Elternteile, die in Ehe bzw. Lebensgemeinschaft leben, wobei der beziehende Elternteil nicht mehr als EUR 6.400,00 sowie der zweite Elternteil bzw. der/die Partner/in nicht mehr als EUR 16.200,00 im Kalenderjahr verdienen darf.

Die Beihilfe gebührt höchstens für die Dauer von 12 Monaten ab Antragstellung, unabhängig von der gewählten Pauschalvariante.

Werden die Zuverdienstgrenzen überschritten, so gilt:

  • Alleinerziehende:
    Wird die Zuverdienstgrenze um nicht mehr als 15 Prozent überschritten, so verringert sich die Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr um den Überschreitungsbetrag. Wird die Zuverdienstgrenze um mehr als 15 Prozent überschritten, so ist die gesamte, im betreffenden Kalenderjahr bezogene Beihilfe an die Krankenkasse zurückzuzahlen.
  • Paare:
    Werden die beiden Zuverdienstgrenzen um jeweils nicht mehr als 15 Prozent überschritten, so verringert sich die Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr um den Überschreitungsbetrag. Wird auch nur eine der beiden Zuverdienstgrenzen um mehr als 15 Prozent überschritten, so ist die gesamte im betreffenden Kalenderjahr bezogene Beihilfe an die Krankenkasse zurückzuzahlen.


Vorzeitige Beendigung des Kinderbetreuungsgeldes

Erhalten Sie laufend Kinderbetreuungsgeld und entbinden neuerlich, so endet der aktuelle Bezug einen Tag vor der neuerlichen Geburt. Informieren Sie uns rechtzeitig von Ihrer neuerlichen Schwangerschaft, damit wir Fehlauszahlungen vermeiden können.