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Medizinische Rehabilitation

Medizinische Maßnahmen der Rehabilitation werden im Anschluss an eine Krankenbe­handlung gewährt, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern oder die Folgen der Krankheit zu erleichtern. Durch die medizinischen Maßnahmen der Rehabilitation soll der Gesundheits­zustand so­weit wieder hergestellt wer­den, dass man in der Lage ist, einen angemessenen Platz in der Ge­meinschaft möglichst dauernd und ohne Betreuung und Hilfe einzunehmen.


Stationärer Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum

Die Rehabilitationsmaßnahme – Aufenthalt 21 oder 28 Tage – muss ärztlich verordnet und von der Kasse bewilligt sein. Von der Tiroler Gebietskrankenkasse werden die Kos­ten für Pensionisten und mitversicherte Angehörige übernommen.

Leistungsgebiete:

  • Stoffwechsel- und Verdauungskrankheiten
  • Orthopädie
  • Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Atemwegserkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Neurologie
  • Onkologie
  • Organtransplantationen
  • Psychiatrie
  • Lymphologie


Der Patient hat bei Inanspruchnahme eines Vertragspartners einen einkommensabhängigen Tagsatz (im Jahr 2016 zwischen EUR 7,78EUR 18,90) zu leisten.


Ambulante Rehabilitation

Die Behandlung muss ärztlich verordnet, sowie von der TGKK bewilligt sein.

  • Ambulant kardiologische Intensivbehandlung als Rehabilitationsmaßnahme nach Herz­erkrankungen
  • Ambulant bronchopulmonale Intensivbehandlung als Rehabilitationsmaßnahme nach Lungenerkrankungen
  • Ambulant lymphologische Intensivbehandlung als Rehabilitationsmaßnahmen bei Lymphödemen
  • Ambulant traumatologische Intensivbehandlung als Rehabilitationsmaßnahme nach Erkrankungen/Verletzungen/Operationen betreffend den Stütz- und Bewegungsap­parat
  • Ambulante neurologische Intensivbehandlung als Rehabilitationsmaßnahme bei neu­rologischen Störungen, z.B. nach Schlagan­fall, MS, Parkinson, Hirntumor,…


Die Kostenbeteiligung des Patienten entfällt bei Inanspruchnahme eines Vertragspartners.