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Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld-Konto


Zielgruppen

  • Alleinstehende Elternteile, wenn sie eine Urkunde vorlegen, aus der der andere Elternteil hervorgeht und eine Erklärung abgeben, dass keine Partnerschaft mit dem anderen Elternteil oder einer anderen Person besteht. Der Zuverdienst des beziehenden Elternteiles darf EUR 6.800,00 pro Kalenderjahr nicht übersteigen
  • Paare, das sind Mütter/Väter, die verheiratet sind oder in einer Lebensgemeinschaft leben. Der Zuverdienst des beziehenden Elternteiles darf EUR 6.800,00 pro Kalenderjahr nicht übersteigen. Der Zuverdienst des anderen Elternteiles/des Partners darf EUR 16.200,00 pro Kalenderjahr nicht übersteigen.

Voraussetzung für die Gewährung der Beihilfe ist, dass das Kinderbetreuungsgeld zuerkannt worden ist.

Für Bezieherinnen und Bezieher des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes gebührt keine Beihilfe.

Die Beihilfe gebührt höchstens für die Dauer von 365 Tagen ab erstmaliger Antragstellung in der Höhe von EUR 6,06 täglich.

Werden die Zuverdienstgrenzen überschritten, so gilt:

  • Alleinerziehende: Wird die Zuverdienstgrenze um nicht mehr als 15 Prozent überschritten, so verringert sich die Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr um den Überschreitungsbetrag. Wird die Zuverdienstgrenze um mehr als 15 Prozent überschritten, so ist die gesamte, im betreffenden Kalenderjahr bezogene Beihilfe an die Krankenkasse zurückzuzahlen.
  • Paare: Werden die beiden Zuverdienstgrenzen um jeweils nicht mehr als 15 Prozent überschritten, so verringert sich die Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr um den Überschreitungsbetrag. Wird auch nur eine der beiden Zuverdienstgrenzen um mehr als 15 Prozent überschritten, so ist die gesamte im betreffenden Kalenderjahr bezogene Beihilfe an die Krankenkasse zurückzuzahlen.