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Mutter-Kind-Pass


Die Untersuchungen nach dem Mutter-Kind-Pass haben den Sinn, die Gesundheit der werdenden Mütter und ihrer Kinder zu schützen. Dabei kann die rasche Erkennung und rechtzeitige Behandlung möglicher Erkrankungen als wichtigste Aufgabe angesehen werden.

Die erforderlichen Untersuchungen werden nach Vorlage der e-card von den entsprechenden Vertragsärztinnen und Vertragsärzten der TGKK durchgeführt, welche auch die Eintragungen vornehmen.


Den Mutter-Kind-Pass erhalten Sie u. a. bei Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem behandelnden Arzt und der Mutterberatungsstelle.

Zwischen der 18. und 22. Schwangerschaftswoche besteht die Möglichkeit, eine Hebammenberatung im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen in Anspruch zu nehmen.

Der Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld besteht nur in voller Höhe, sofern der Nachweis der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen (Kopie ausreichend) erbracht wird, dieser erfolgt in zwei Schritten:

  • 6 Untersuchungen (5 Schwangerschaftsuntersuchungen und die erste Kindesuntersuchung) sind im Zuge der Antragstellung vorzulegen und
  • die restlichen 4 Untersuchungen des Kindes sind bis zur Vollendung des 15. Lebensmonats des Kindes nachzuweisen. Die letztmögliche Frist für den Nachweis ist die Vollendung des 18. Lebensmonats des Kindes.


Werden nicht alle 10 Untersuchungen fristgerecht nachgewiesen, kommt es zu einer Kürzung um einen Pauschalbetrag von EUR 1.300,00 pro Elternteil (plus EUR 650,00 für jedes weitere Mehrlingskind). Dies gilt sowohl für das Kinderbetreuungsgeld-Konto als auch für das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld.

WICHTIG:
Fertigen Sie eine Kopie der Nachweisblätter an, aber belassen Sie die Originalblätter im Mutter- Kind- Pass. Die TGKK behält sich vor, die Originale zu einem späteren Zeitpunkt abzuverlangen.

Bei Mehrlingskindern sind die Untersuchungen für jedes Kind extra nachzuweisen, sonst kommt es zu einer weiteren Kürzung des Kinderbetreuungsgeldes.