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Zahlen, Daten & Fakten

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Zwar schauen immer mehr - vor allem junge - Männer auf ihren Körper und sind sportlich aktiv. Gesundheit bedeutet jedoch mehr als gezielter Muskelaufbau, gesunde Bräune oder sportliche Leistungen. 
In Summe pflegen Männer einen ungesünde-ren Lebensstil als Frauen: Sie trinken mehr Alkohol, rauchen häufiger und ernähren sich weniger ausgewogen.


Der Preis dafür ist nicht gleich spürbar und muss oft erst in den späteren Lebensjahren bezahlt werden. Männer sterben laut Statistik früher als Frauen und erkranken häufiger an vermeidbaren, lebensstilabhängigen Krankheiten wie Krebs, Unfällen und Verletzungen. Erwachsene Männer, vor allem im fortgeschrittenen Alter, brauchen häufiger den Anstoß durch die Partnerin, um mehr auf ihre Gesundheit zu achten, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen oder bei Beschwerden den Arzt aufzusuchen.


Noch immer gilt, dass ein Kümmern um sich selber – um das eigene Wohlbefinden wie um das eigene Aussehen – unmännlich ist. Ein richtiger Mann brauche keine Hilfe. Die Folge: Drei Viertel aller Suizidtoten sind Männer. Dieses Verständnis von Männlichkeit hat auch direkte Folgen für die medizinisch-therapeutische Praxis: Männliche Verhaltenseigen-schaften wie Härte und Stoizismus führen dazu, dass Männer signifikant weniger ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen als Frauen. Sie gehen um mindestens ein Drittel weniger zum Arzt als Frauen, um die Hälfte weniger in andere Therapien und um zwei Drittel weniger in psychotherapeutische Behandlung.




Männergesundheit