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Selbstabrechnerverfahren

Stand: 1.1.2019


Die Beitragsabrechnung mit den Krankenversicherungsträgern hat seit Mitte des Jahres 2001 primär im Wege des Selbstabrechnerverfahrens zu erfolgen. Aufgabe der Dienstgeber bzw. sonstigen Meldepflichtigen ist, die korrekten Beitragsgrundlagen ihrer Versicherten zu ermitteln und die davon zu entrichtenden Sozialversicherungsbeiträge, Umlagen/Nebenbeiträge sowie die Beiträge für die Betriebliche Vorsorge zu errechnen. Dies erfolgt im Regelfall durch ein Lohnsoftwareprodukt.

Sowohl die jeweilige Beitragsgrundlage als auch die errechneten Beiträge sind dem Krankenversicherungsträger pro Versicherten mit der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) zu melden. 

Die Gesamtsumme der geschuldeten Beiträge wird in weiterer Folge auf dem Beitragskonto verbucht und ist vom Dienstgeber bzw. sonstigen Meldepflichtigen unaufgefordert zu überweisen.