DRUCKEN

Bezirk Kitzbühel bekommt eigene Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Kooperation zwischen Gemeindeverbänden BKH Kufstein und St. Johann über Bezirksgrenze hinweg

TGKK-Obmann Werner Salzburger mit LR Tilg

Um 3,5 Millionen Euro Millionen wird beim Bezirkskrankenhaus (BKH) St. Johann in Tirol eine neue Schule für Gesundheits- und Krankenpflege errichtet. Diese Entscheidung gab Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg als Vorsitzender der Tiroler Gesundheitsplattform nach der letzten Sitzung im Landhaus in Innsbruck bekannt.

Ein zuletzt abgeschlossener Kooperationsvertrag ermöglicht den Gemeindeverbänden BKH Kufstein und BKH St. Johann eine gleichberechtigte Mitwirkung und Aufsicht für die dann gemeinsamen Pflegeschulen an zwei verschiedenen Standorten: So erfolgt die Ausbildung wie schon bisher in Kufstein und zukünftig auch in St. Johann, das als neue Außenstelle eingerichtet wird. Diese Pflegeschule für 75 SchülerInnen wird im Herbst 2019 in Betrieb gehen. Die Finanzierung erfolgt über den Tiroler Gesundheitsfonds, Bedarfszuweisungen des Landes und Mittel des Gemeindeverbandes BKH St. Johann.

LR Tilg erläutert: „Wir haben uns intensiv darum bemüht, Ausbildungen für Pflegeberufe sowohl in Kufstein als auch in St. Johann anbieten zu können. Die Schule in St. Johann ist eine äußerst sinnvolle Weiterentwicklung des Pflegeplanes des Landes für den Bezirk Kitzbühel, um direkt in der Region qualifizierte Pflegekräfte für die Region wohnortnah ausbilden zu können. Hier wird ein Bildungszentrum für die stationäre Pflege in Krankenanstalten sowie Wohn- und Pflegeheimen, aber auch für die Pflege zu Hause und weitere Einrichtungen im Gesundheitswesen entstehen.“

In der Sitzung der Gesundheitsplattform stimmte Werner Salzburger, Obmann der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK), als Vertreter der Sozialversicherungsträger für die neue Pflegeschule: „Seitens der TGKK begrüßen wir selbstverständlich diese Maßnahme. Diese Initiative ist eine nachhaltige Stärkung für die Versorgung der Region im Bereich der Pflege. Zeitgemäße und praxisnahe Ausbildungsinhalte sowie modernste Rahmenbedingungen sind dabei wesentliche Qualitätsmerkmale.“